Und welche Rolle spielt Licht dabei?
Das folgende Teil ist etwa ein 4~5 Minuten lesen
Du packst das!
Nun, es mag komisch klingen, aber LICHT ist der Hauptgrund, warum wir schlafen. Licht stimuliert uns, Licht macht uns wach und die Abwesenheit von Licht macht uns schläfrig.
Ja, du siehst es richtig, in diesen Zeiten kann es für unsere Körper sehr verwirrend sein zu verstehen, ob es nun Tag oder Nacht ist, weil wir in der Lage sind, es plötzlich Tag (hell) zu machen, aufgrund von künstlicher Beleuchtung. (Mehr Details darüber in einem anderen Post)
Zuerst gehts es darum zu verstehen, dass unser Körper von äußeren Einflüssen reguliert wird. Betrachtet man einen 24-Stunden-Zyklus, so gibt es viel Dunkelheit, und in dieser Zeit sollten wir schlafen. Das ist nichts, was ich mir gerade ausgedacht habe, sondern so sind wir nun einmal geschaffen, und letztendlich können wir nichts anderes tun, als dies zu akzeptieren. Trotzdem werde ich noch ein bisschen genauer erläutern, was ich für die „Kernpunkte” halte, denn wenn ich das richtig sehe, suchen wir alle nach Antworten.
Bleib dabei! Am Ende wirst du stolz sein!
Es ist eigentlich ganz einfach, schau:.
Du kennst doch die Sonne, oder? Dieser riesig große leuchtende Stern* aus heißem Gas in unserem Universum. Die mächtigste Energiequelle, die wir kennen und ohne die wir nicht existieren würden.
Ich denke, die Komplexität unseres Sonnensystems zu verstehen, kann helfen, auch das System in uns Menschen zu verstehen.
Klingt das doof?
Lass mal ein kleines Gedankenexperiment machen.
Bist du dabei?
Es beginnt hier:
- Stell Dir das Universum vor. Also alle Planeten und Sterne im Sonnensystem!
- Stellen Dir einen menschlichen Körper vor. Und all die Dinge, die er in sich trägt!

Gut. WEITER:
3. Stellen dir dein eigenes Gehirn als Ausgangszentrum vor, mit der alle anderen Systeme deines Körpers zusammenhängen.
4. Denke an die Sonne und stell Sie dir als das Zentrum aller Planeten des Sonnensystems vor.

Super, jetzt lege beide zusammen! Was siehst du dann?
Dein Körper wird das Universum, dein Gehirn wird deine eigene Sonne und alle deine Organe werden deine eigenen Planeten. Es ist ein bisschen cool, findest du nicht?
Gut, das Experiment endet hier und zur Klarstellung: Ich möchte damit nicht sagen, dass die Planeten irgendetwas mit den Systemen zu tun haben, welche der menschliche Körper in sich trägt. Es soll lediglich eine Hilfe sein um sich etwas vorzustellen aber nicht bedeuten dass Du das Universum bist oder etwas ähnliches! …
Gut, jetzt sind hier 5 Punkte: Bitte sorge dafür, dass Du sie alle korrekt verstehst:
- Das Universum und alle Lebewesen darin (z. B. wir Menschen) haben sich ohne unser Zutun entwickelt. Wir waren an KEINER DIESER Erfindungen beteiligt.
- Jeder Mensch ist in der Lage, Einfluss auf (nicht das Sonnensystem, sondern ...) sein eigenes System zu nehmen. Das bedeutet, dass Du dich gerade in der Lage befindest, das Universum in deinem Inneren zu kontrollieren.
- Niemand ist in der Lage, das menschliche System durch bloße Betrachtung eines menschlichen Körpers vollständig zu erkennen oder zu verstehen. Um das Innere eines Menschen sehen zu können, benötigt es ein Hilfsmittel. Genauso wie es ein Hilfsmittel benötigt, um alle Planeten und Sterne im Sonnensystems zu sehen.
- Jegliche Veränderungen hinsichtlich der Wärme, Geschwindigkeit oder Rotation unserer Sonne hätten gravierende Auswirkungen auf unser gesamtes Sonnensystem und die Dynamik aller Planeten. Für das Leben, welches wir leben würde das katastrophale Folgen haben. Wenn nun die Sonne durch ein menschliches Gehirn ersetzen wird (wie wir es gerade im Experiment gemacht haben), wären die Auswirkungen möglicherweise ähnlich katastrophal. ( Aber eben: Für das Individuum selbst (Körper), seine Dynamik (inneres) und für die Menschen in seinem Umfeld.
- Wir als Mensch haben keinen Einfluss auf die Geschwindigkeit der Sonne, noch können wir die Planeten in unserem Sonnensystem, oder im größeren Universum, auf irgendeine Weise kontrollieren.
So, JETZT ZURÜCK zur Eingangsfrage:
Warum müssen wir schlafen?
Hast du das Gefühl, dass du diese Frage jetzt beantworten kannst? Oder denkst du eher: „Was soll das denn? Will Sie damit sagen, dass wir schlafen müssen, weil wir einfach so gemacht sind? Und die Antwort lautet einfach: "Weil wir dafür geschaffen sind?"
Ja. Entweder du glaubst und akzeptieren es oder: Wenn diese Antwort nicht zufrieden stellend genug ist, keine Panik! Es gibt noch so viel mehr darüber zu wissen! Weiteres dazu bald in einem neuen Beitrag.
ZU LETZT:
Es gibt keinerlei Verpflichtung, mit den hier erhaltenen Informationen irgendetwas Verrücktes zu machen!
Du musst weder dich selbst noch dein Leben ändern. Ich möchte nur auf einige Dinge aufmerksam machen, denn ich bin mir sicher, dass ein bisschen mehr Wissen für diese Welt sehr vorteilhaft sein kann.
„Verstehe dein eigenes System, bevor du irgendetwas anderes machst. Viele Menschen leben ihr ganzes Leben, ohne zu wissen, wie sie funktionieren. Ich sehe das als Problem und würde es gerne ändern.“
Vieles wurde bereits erforscht und wird auch weiterhin erforscht, sodass wir uns heute einfach nur darum kümmern müssen, es zu lernen und zu verstehen. Ja, es ist immer noch ein bisschen Arbeit, aber zumindest musst du nicht alles auf eigene Faust erforschen. Das Gute ist auch, dass ich dir dabei helfe. Du liest einfach nur, und fragst nach, sollte etwas unklar sein.
Quellenangaben:
Foster, R. G., & Kreitzman, L. (2014). The rhythms of life: What your body clock means to you! Experimental Physiology, 99(4), 599–606. https://doi.org/10.1113/expphysiol.2012.071118.
Cajochen, C., Zeitzer, J. M., Czeisler, C. A., & Dijk, D. J. (2000). Dose-response relationship for light intensity and ocular and electroencephalographic correlates of human alertness. Behavioural Brain Research, 115(1), 75–83.https://doi.org/10.1016/S0166-4328(00)00236-9
Panda, S. (2016). Circadian physiology of metabolism. Science, 354(6315), 1008–1015.https://doi.org/10.1126/science.aah4967
Roenneberg, T., & Merrow, M. (2016). The circadian clock and human health. Current Biology, 26(10), R432–R443. https://doi.org/10.1016/j.cub.2016.04.011
*Ja, die Sonne wird als Stern betrachtet. Ein riesig, leuchtender Ball aus heißem Gas, welcher Licht und Wärme erzeugt. Die Sonne ist 4,6 Milliarden Jahre alt, besteht hauptsächlich aus Wasserstoff und Helium und gilt als Zentrum unseres Sonnensystems.

